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Ludwig wollte die dankbaren Heidebewohner nicht länger beunruhigen.
„Nun denn,“ ſagte er, nachdem er den Kindern und der Frau die Hand gedrückt,„folgt mir Vater. Ich hoffe, daß ich mit Gottes Hülfe hier noch eine behagliche Mahl⸗ zeit halten werde.“
Nun wurde das Pferd, das ſichs beſſer als ſein Herr hatte ſchmecken laſſen, vor die Thüre gebracht, und Lud⸗ wig verließ mit dem Landmann die Hütte, um ſich nach dem Zoreſelwald aufzumachen und Wolfangh mit ſeiner Bande zu ſuchen.
IV.
Er iſt ein unglücklicher; kein Boͤſewicht. Die Ahnfrau.
„Zur linken Seite, mein Herr!“ rief der Landbauer, und Ludwig trat auf einen ziemlich breiten Weg, der durch den Wald zu führen ſchien. Beide Seiten waren mit Geſtrüppe begränzt, und hochſtämmige Bäume hinderten die Sonne, die wieder aus den Wolken getreten war, ihre leuchtenden Strahlen auf den Weg niederzuſenken.
„Wo führt dieſer Weg hin?“ fragte Ludwig.
„Vor wenigen Jahren,“ antwortete der Landmann, „wurde er in den Wald gehauen, um die ſchwerſten Bäume herausführen zu können— aber jetzt wird der Weg ver⸗ nachläſſigt und nur von Räubern und Uebelthätern be⸗ treten.“
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