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Simon Turchi oder Die Italiener in Antwerpen (1550) : historische Erzählung aus dem sechzehnten Jahrhundert / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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Mögliche mit der reichen Tracht der andern italieniſchen Edeln, bewahren. ſeiner Landsleute. Er trug einen Filzhut mit her⸗

abhängender Feder, einen ſpaniſchen Mantel, ein igend um Wamms von engliſchem Tuche, mit ſchwarzem Pelz ankbarkeit gefüttert, eng anliegende Beinkleider von violettem de Werve Atlas und graue Schuhe. Nur der Degen, der an

ſeiner Seite hing, ſtach einigermäßen durch ſeinen

weigern? glänzenden Griff von ſeiner ſchmuckloſen Kleidung ab vor einem und lieferte durch die Wappenzeichen, die in getrie⸗ Verbirg bener Arbeit darauf angebracht waren, den Beweis, jang! daß der Jüngling zu einem edeln Stamm gehörte. währendChe la pace sia in quella casa! Friede ſei in dieſem Hauſe! ſprach er, in den Saal tretend.

Er verbeugte ſich tief vor Herrn Van de Werve l erſchien, und murmelte einen ehrerbietigen Gruß; aber die hlthuende Zeichen von Schmerz, welche er auf Maria's Ange⸗ Wangen geſicht erkannte, verſetzten ihn in ein ſolches Erſtau⸗

chſichtigen nen, daß er dieſer Höflichkeitsform ſchnell ein Ende ſüdlichen machte und das Mädchen fragend anſchaute. Thrä⸗

iht. Der nen glänzten in ihren Augen; aber dennoch lächelte Haare, die ſie heiter..

erabfielen,Maria iſt abſonderlich reizZbar von Gemüth, en gaben Signor Geronimo, ſagte Van de Werve.Ich während ſprach mit derſelben von ihrer guten Mutter ſeligen hes, das Andenkens; ſie weinte... Da erſcheint Ihr in de⸗ , zugleich ren Gegenwart und ſie lächelt, als ob kein trauriger

Gedanke ſie bewegt hätte. des Saa⸗ Die Jungfrau wartete nicht, bis dieſe Erklärung

er Freude zu Ende war; ehe ihr Vater zu ſprechen aufgehört 2 Betrüb⸗ hatle faßte ſie ihren Geliebten am Arm und führte t entging. ihn an das Fenſter. Indem ſie ihm auf den Wet⸗ rgleichung terhahn deutete, ſprach ſie:

. Conſeienee, Simon Turchi. 2