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Bella Stock : Bilder aus dem Leben der flämischen Fischer / von Hendrik Stock. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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Gott ſei gelobt, es iſt Zeit! rief einer von ſeinen Genoſſen.

Ein Augenblickchen noch Geduld, fuhr der Apo⸗ theker fort.Ihr ſollt Wunderdinge hören. Der Fiſcher, welcher ſein Schiffchen vergeſſen hatte, kam ſpäter mit den zwei Kindern an der Hand zu mir, um daſſelbe zu holen.

Aber Freund, ſagte ich zu ihm,entſchuldigt meine Neugierde. Iſt die Mutter dieſer allerliebſten Kinder, iſt die auffallend ſchöne Dame Eure Nichte? Mein Verſtand ſteht mir darob ſtill: das iſt ein ſeltſames Räthſel.

Gewiß, Herr, ein ſeltſames Räthſel, antwortete der Greis mit ſichtbarem Stolze in ſeinem Blicke. Die Frau, ſo ſchön wie eine Königin, iſt ein Fiſcher⸗ mädchen, und das Häuschen, das ſie bewohnt hat, ſteht drei Bogenſchüſſe von hier. Und ſehen Sie! dieſer ſchwarze Krauskopf mit ſeinen funkelnden Au⸗ gen iſt mein Pathenkind, Joſeph von Milval.

Ich ſchaute ihn mit einem Ausdruck der Verwir⸗ rung an.

Sie können nicht' begreifen, wie ſolche Dinge möglich ſind? ſagte er.Herr von Milval war ein Emigrant, zur Zeit der Republik; ſein Kopf ſtand auf dem Spiel. Meine Nichte hat Wunder gethan, ihn zu retten; ſie hat ihn, ſo zu ſagen, vom Tode auferweckt; ſie hat ihn im ſchrecklichen Sturm auf einem Fiſcherboote dem Tode entführt; ſie hat ihn erlöst, als bereits die Musketen ge⸗ laden waren, ihn vor den Kopf zu ſchießen. Im Jahr 1803 durfte Herr von Milval nach Frankreich zurückkehren, und Kaiſer Napoleon hat ihm den größ⸗

Conſeienee, Bella Stock. 20