einen heftigen Schlag auf den Kopf bekommen, denn ſein Haar war von geronnenem Blut zuſammenge⸗ klebt und neben ſeiner Schulter färbte ein dunkel rother Fleck den nackten Grund. Seine Kleider waren beſchmhtzt und der Sand ringsum aufgewühlt, als hätte er in dem letzten Todeskampf convulſiviſch mit Händen und Füßen um ſich geſchlagen.
„Komm, Bella,“ ſagte Ko,„laß uns näher treten; wir wollen ſehen, was es iſt. Fürchte Dich nicht, die Todten thun Niemand Uebels.“
Das Mädchen folgte zögernd.
„Armer Mann!“ ſeufzte ſie;„hebt ihm den Kopf auf, Ko; es iſt vielleicht noch Leben in ihm.“
„Das werden wir ſogleich erfahren,“ murmelte Ko mit gelaſſener Stimme und mit einem ſeltſamen Lächeln.
Er faßte den Körper bei den Beinen, zog ihn ein paar Schritte über den Sand und ließ ihn dann mit Gewalt niederfallen.
Ein dumpfer Schrei entſchlüpfte des Mädchens Bruſt und ſie blickte den Strandläufer mit einem Ausdruck des Abſcheus auf dem Geſichte an.
„Er iſt ganz und gar todt,“ ſagte dieſer.„Es iſt nicht mehr Gefühl in ihm, als in einem Stein. Wie mag dieſer Burſche doch in die Dünen gelangt ſein? Er iſt noch jung er iſt ein reicher Mann, denn ſieh, er hat Kleider von feinem Tuche und
Spitzen an ſeinem Hemde.“
Dieß ſagend beugte er ſich mit wilder Haſt zu Boden und begann in den Taſchen des Todten zu wühlen. Bella faßte ſeine Hand und wollte ihn zurückhalten.
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