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Mutter Hiob / Hendrik Conscience. Aus dem Vläm. von Karl Arenz
Entstehung
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Mutter Hiob.

Thränen, diesmal milde Thränen der Freude und des Gefühles der Glückſeligkeit ſtrömten über ſeine Wangen. Nun, nun, lieber Hiob, habe ich es Dir nicht geſagt? rief ſeine Frau. Ja, ja; o Gott iſt barmherzig und gut, antwortete der Brauer mit begeiſterter Stimme. Komm, komm her, rief Mutter Hiob ihm zu. Und als ſie Alle, welche ihr theuer waren, in ihre beiden Arme geſchloſſen hatte, ſagte ſie mit feierlichem Tone: Kinder, liebe Kinder, und Du, der Du mein geliebter Ehegatte biſt, vergeßt doch nie die Lehre dieſes Tages. Was Euch auch Unangenehmes in dieſem Leben widerfahre, be⸗ haltet das Vertrauen auf Gottes Güte und denkt immer; es wird wol beſſer gehen! Wer dieſe Worte in ſeinem Herzen geſchrieben bewahrt, iſt ſtärker, als das Un⸗ glück; denn ſie ſind ein unerſchöpflicher Quell der Kraft und des Muthes.

Druck der Ries ſchen Buchdruckerei in Leipzig-