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Mutter Hiob / Hendrik Conscience. Aus dem Vläm. von Karl Arenz
Entstehung
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Mutter Hiob. E Gewinne abfallen könne, und man konnte an der Bewegung ihrer Lippen bemerken, daß ſie den koſtenfreien Trank ſchon im Munde zu haben wähnten.

Der Brauer ſah jedoch nicht aufgeräumter aus, als vor⸗ her, und er fuhr einen Jeden grob und ärgerlich an.

Laßt mich gewähren, es iſt der Mühe nicht werth, ich bin ärgerlich über mich ſelbſt. Die Tonne Bier werde ich am Sonntag geben, geht nur mit all dieſem Geſchrei.

Proficiat! Proficiat! rief Mutter Hiob.Habe ich nicht geſagt, daß es beſſer gehen werde? Komm, Hiob, trink nun ein Gläschen mit uns auf den guten Erfolg.

Hugo und Walter ergriffen ihre Gläſer und hoben ſie wie alle übrigen Freunde in die Höhe.

Das iſt zur Ehre des Meiſter Hiob, rief man.

Auf die Geſundheit von uns Allen miteinander! brummte der Brauer.

Nein, nein, zur Ehre des glücklichen Siegers! rief Herr Walter.

Ja, ja, auf die Geſundheit des glücklichen Siegers! wiederholte die Brauerin.

Ich trinke eine ſolche Geſundheit nicht, ſagte Meiſter Hiob.Ach, das nennt Ihr glücklich?

Was fehlt denn nun noch daran? fragte ſeine Frau mit Verwunderung.Biſt Du denn noch nicht zufrieden?

Zufrieden? fiel der Brauer, gleichwie im Mißmuth gegen ſie aus, Zufrieden? Ich bin beſchämt. Sieben Roſen in fünfzehn Schüſſen! Wenn ich nicht unglücklich wäre, ich hätte ihrer zehn geſchoſſen.

Ach, ſagte Mutter Hiob mit leiſer Stimme zu ſich