4 Mutter Hiob.
die Schützen nach den verſchiedenen Seiten der Gemeinde ſendet, und die Kinder jauchzend vor ihm hertanzen, kehrt ein Theil der Dorfbewohner nach Hauſe zurück, die Uebrigen begeben ſich durch eine Lindenallee nach einer großen Her⸗ berge, deren Giebel mit Blumen und Laubkränzen verziert iſt, und aus deren Speicherfenſter die dreifarbige Flagge nie⸗ derhängt. Man zeigt einander eine Jahresinſchrift, welche ihre rothen und ſchwarzen Buchſtaben über der Thür ent⸗ faltet; die alten Leute zählen auf den Fingern, ob der Küſter bei der Abfaſſung der Jahresinſchrift ſich nicht geirrt habe, einige Jünglinge lachen ob der artigen Verſe, die darunter zu leſen ſind.
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Er hat der Gilde eine ſilberne Tabaksdoſe gegeben zum
Preis beim Bogenſchießen.
Wenn er hundert Jahre glücklich lebte, wen ſollte das
verdrießen?
Der Küſter⸗Schulmeiſter hat in aller Eile ſein Kirch⸗ gewand abgelegt und kommt nun nach der Herberge gelaufen. Unterwegs reibt er ſich die Hände vor Freude und Stolz, da er ſo viele Leute voller Bewunderung vor ſeinem Werke ſtehen ſieht.
„Nun, Studioſus, was ſagt Ihr dazu?“ rief er ſchon von fern dem Sohne des Bürgermeiſters zu.„Werden die freien Künſte nicht mit Ehre in Wispelbeke geübt? Zählt nur nach, Alle mit einander, Ihr werdet kein Jota daran zu verbeſſern finden.“
*) Lang lebe Baron von Celle, unſer neuer Hanptmann!
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