denn um ſie war welche ruhen erichtet ukunft und Kindes e mich
d eine
mtaſie, ln der r hier Herr,
einem raſchte. he das
urmelte
rs!“
beſchei⸗ n. mmers,
s Lehr⸗ n Leben
27
ausmachen! Treten Sie hier ein; Sie werden nun auch über den Künſtler urtheilen können. Es wird ihm eine wahre Freude ſein, wenn ſeine Arbeit ihm Ihren Beifall oder zum Mindeſten Ihre Theilnahme zu gewinnen vermag.“
Der Saal, wohin er mich brachte, empfing ſein Licht von Oben. Längs der Wände, auf hölzernen Geſtellen, befanden ſich viele Bilder von Alabaſter und Marmor, deren Ausſehen auf den erſten Blick mich mit Bewunderung erfüllte.
Alle dieſe Schöpfungen waren ſichtbar der Aus⸗ druck eines einzigen Gedankens, in verſchiedenen Formen dargeſtellt. Nichts war da, was nicht von dem Tode und von der Auferſtehung zu einem beſſern Leben ſprach. Es war ein Engel mit entfalteten Flügeln, welcher ein ſchlafendes Mädchen in das beſſere Vaterland führt;— es war der Geiſt der Unſterblichkeit, welcher ein Grab öffnet und der er⸗ wachten Seele den Pfad des Lichtes weist;— es war daſſelbe junge Mädchen, ſich halb aufrichtend in einem Grabe und mit einem verlangenden Lächeln die Hände ausſtreckend, als riefe ſie nach Jemand; es war ein Jüngling, knieend auf einem Grabſtein, einen ſinnbildlichen Anker mit ſeinen Armen um⸗ ſchloſſen haltend;— es war der Vogel Phönix, welcher mit neuer Kraft aus dem Feuer, das ſeinen gealterten Körper verſchlungen hat, ſich erhebt;— und ſo noch mehrere Bilder, welche das Fortleben der Menſchen nach dem Tode in deutlicher Sprache vorſtellten.
Alle dieſe Compoſitionen athmeten die tiefſte Innigkeit des Gefühls und ſchienen zu leben, nicht


