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Das eiserne Grab / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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Werfen Sie einen flüchtigen Blick auf dieſe Gegenſtände, ſagte der alte Mann.Sie ſpielen beinahe ſämmtlich eine mehr oder minder bezeich⸗ nende Rolle in der Geſchichte, die ich Ihnen erzählen will; aber fragen Sie mich nach keiner Erklärung darüber. Es wäre Zeit verloren und es würde mich zu langweiligen Wiederholungen zwingen.

Was mein Begleiter mir zuerſt zeigte, das hatte ich zum Mindeſten noch nie geſehen, und ich konnte auch keine Beſtimmung oder Bezeichnung dafür finden. Auf einem Tiſche ſtanden allerlei unförmliche Bilder von Hunden, Kühen, Pferden, Vögeln und andern Thieren, ſehr ſchlecht und grob aus weißem Holz mit einem Meſſer geſchnitzelt: ohne Zweifel das Werk eines Kindes. Auf einem Stück blauen Sammets lagen gleichfalls zwei oder drei kleine Menſchen⸗ figuren, ebenſo mangelhaft neben einer ſchönen Doſe von Opal, ſo wie die Frauen wohl noch jetzt in der Taſche tragen, um Pfeffermünz⸗ oder Citronzeltchen darin aufzubewahren. Ebendaſelbſt lag noch ein Meſſer mit einem Perlmutterheft und einige goldene und ſilberne Medaillen mit grünen entfärbten Bändern.

An der Wand des Zimmers hingehend, ſah ich der Reihe nach die gewöhnlichen Studienzeichnungen von jungen Zöglingen der Antwerpener Akademie: Naſen, Ohren, Hände, Köpfe und ganze Bilder; weiterhin dieß Alles wiederholt in getrocknetem Töpfer⸗ thon, und endlich theilweiſe auch in Gyps.

Nur auf eine einzige eigenthümliche Compoſition ſtieß ich am Ende des Zimmers. Der Künſtler