Firma: Jan Creps, Victor Roozeman und Comp.!“
Ein allgemeines Beifallklatſchen ertönte durch das Gemach. Creps umarmte ſeinen Vater mit inniger Dankbarkeit und war beſonders erfreut darüber, daß eine ſolche Anordnung ſeine künftigen Intereſſen mit denjenigen von Victor, ſeinem treuen Lebensgefähr⸗ ten, vereinigte.
Der Kapitän fügte noch hinzu, es ſei beſchloſſen worden, daß Frau Roozeman mit ihrem Sohn bei ihm wohnen ſollte. Sie würden demnach, ſo zu ſa⸗ gen, alle zuſammen nur eine einzige Familie bilden und bis zum Ende ihres Lebens durch das Band einer unauflöslichen Freundſchaft vereinigt bleiben.
Plözlich begann Donatus laut zu ſchluchzen und legte den Kopf auf den Tiſch, um ſeine Thränen zu verbergen. Man umringte ihn und bemühte ſich, ihm Troſt zu geben; denn man zweifelte nicht da⸗ ran, daß der hoffnungsloſe Stand ſeiner Angelegen⸗ heiten zu Natten⸗Haesdonk die Urſache ſeiner Betrüb⸗ niß wäre. Es mußte ihm allerdings ins Herz ſchnei⸗ den, ſeine Freunde ſo ungemein glücklich zu ſehen, während er bei ſeiner Heimkehr wahrſcheinlich nur Gründe zu ſeinem bitterſten Kummer finden würde.
Es dauerte eine Weile, ehe Kwik ſeiner Bewe⸗ gung Meiſter wurde und den Kopf wieder von der Tafel aufhob. Ein ſtilles Lächeln erglänzte durch ſeine Thränen und er ſagte:
„Sie irren ſich, gute Menſchen; es iſt die Freude, die mich überwältigt. Ja, ich denke an mein armes Aennchen; aber müßte ich auch ſelbſt unglücklich ſein, ſo ſoll das Glück meiner lieben Kameraden mich trö⸗


