Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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Der Wechsler ſteckte ſeine Hand in das Häuſchen Goldkörner und verſicherte, das Metall ſei nicht ganz rein; der Andere behauptete fluchend das Gegen⸗ theil. So ſprechend und ſtreitend, wog der Wechsler das Gold und bezahlte dafür eine gewiſſe Summe in Piaſtern. Die Goldſucher verließen die Bude, ſich rühmend, der müßte ein ſchlauer Kerl ſein, der ſie zu betrügen im Stande wäre.

Pardoes winkte ſeinen Freunden. Als er ſich weit genug von der Bude des Wechslers entfernt glaubte, ſprach er:

Dieſen Papa Crochu kenne ich. Es iſt der größte Gaudieb, der in ganz Amerika zu finden. Er iſt in Frankreich bereits zehn Jahre wegen Wechſel⸗ fälſcherei auf den Galeeren geſeſſen. Glauben Sie, er habe die einfältigen Schwäzer nicht betrogen? Dreimal hat er ſie betrogen? Fürs Erſte hat er kupfernes Gewicht, in welches Gold eingelaſſen iſt, ſo daß es viel ſchwerer iſt; zum Zweiten hat er ihnen weitaus nicht den wirklichen Werth des Goldes gegeben! und drittens hat er einen Theil von dem Golde dieſer Männer durch das Papier hindurch ihnen abgeführt,

Durch das Papier hindurch? rief Donatus ver⸗ wundert aus. Fließt denn das Gold durch das Papier?

Sie begreifen nicht, was ich ſagen will. Es liegen zwei oder drei Blätter Papier auf einander; jedes dieſer Blätter hat in der Mitte einen Schnitt, den man nicht ſehen kann. Während man ſpricht