Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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Auf der entgegengeſetzten Seite des Fluſſes, am Fuße der hohen Felſen, ſtanden die Zelte der Gold⸗ ſucher, ſtets in einiger Entfernung von einander, doch zuſammen den Eindruck eines Lagers machend, welches einige tauſend Soldaten zur Raſt für ſich aufgeſchlagen hatten. Die meiſten dieſer Zelte wa⸗ ren mit Leinwand oder Segeltuch bedeckt, doch be⸗ merkte man auch viele, welche nur aus grünen Tannenzweigen zuſammengefügt waren.

Zur Linken, gleichfalls am Fuße der Felſen, auf

einem Plaze, wo der Grund der Fläche ein wenig

erhaben war, befanden ſich die stores oder Buden.

Es waren gegen zwanzig Zelte, worunter ſechs oder

ſieben an Größe gegen die übrigen abſtachen. Rund um dieſe stores wimmelte es noch viel mehr von ab⸗ und zugehenden und durcheinander ſchwärmenden Menſchen, als auf der Fläche, und die Flamänder hörten ſelbſt in ſo weiter Ferne wüſte Geſänge und verworrenes Geſchrei aus der Mitte dieſes Menſchen⸗ gewühls aufſteigen.

Der Brüſſeler erklärte ſeinen Gefährten, was ſie da unten ſahen, denn er kannte dieſen Placer, wo er einige Wochen gearbeitet hatte. Auf einen Aus⸗ ruf von Donatus, der ſeine Ungeduld nicht bezähmen konnte und alsbald in das Thal hinablaufen wollte, um ſogleich mit dem Goldgraben zu beginnen, ant⸗ wortete Pardoes:

Hier iſt wahrſcheinlich Nichts für uns zu machen; das ganze Thal hat bereits ſeine Eigenthümer und es wird kein Plaz mehr zu haben i

Wie? Was ſoll das heißen? fiel Kwik ihm in die Rede.Eigenthümer? der Boden von Kali⸗

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