bohrte ihm das Meſſer bis an das Heft in die Bruſt. Dann eilte er auf Roozeman zu, ſchnitt den Riemen
los und lief wieder, ohne ein Wort zu ſprechen, auf Re den Kampfplaz zurück. Er heulte vor Wuth, Blut ſtrömte ihm vom Angeſicht, Schaum ſtand ihm auf i dem Munde, und er ſchwang ſein ſchreckliches Meſ⸗
ſer über dem Haupte. a Als er zu ſeinen andern Freunden gelangte, ſah ha er, wie die Mexikaner nach den einſamen Felſen hin un entflohen. Ohne umzuſchauen, lief er ihnen nach, ha obſchon der Brüſſeler ihm in allen Tonarten zurief, Ri er ſolle ſtehen bleiben. 2 Kwik erkannte bald die Nuzloſigkeit der Verfol⸗ ſic gung und kehrte um. Victor kam ihm entgegen, nannte ihn ſeinen Retter, drückte ihn in die Arme— di und bezeugte eine tiefe Angſt beim Anblick des Blu⸗ ri tes, welches Donatus ziemlich ſtark an der Wange fe herabfloß. Dieſer beruhigte ihn: der Vaquero hatte ho ihm einen Dolch in die Bruſt ſtoßen wollen, aber ge da jener den Stoß parirte, hatte die Waffe den ge Schädel getroffen und ihm über den Ohren einen ſe 12 ziemlich tiefen Schnitt beigebracht. Auch Jan Creps, der Brüſſeler und der Fran⸗ ge 5 zoſe reichten Kwik die Hand und überhäuften ihn mit ₰ li 6 Glückwünſchen wegen des im Gefechte bewieſenen 3 . Muthes. Der bewegte Junge lehnte aber dieſe Lobes K . erhebungen ab und ſagte: „Bah, ich bin kein größerer Held wie geſtern; 3 Menſchenblut, ſei es von mir ſelbſt oder von andern, ſa
* flößt mir Schrecken und Abſcheu ein. Aber Herr
Victor war in Todesgefahr; das hat mich wahn⸗
ſinnig gemacht; ich wußte nicht mehr, was ich that. di


