übetz eine Fläche zogen und, ohne viel Acht darauf zu geben, einige Felſen gewahr wurden, welche ein⸗ 5 ſam mitten auf der Ebene ſtanden und aus dem Grunde aufgewachſen zu ſein ſchienen.
Als ſie noch ein paar hundert Schritte davon entfernt waren, hielt der Brüſſeler plözlich an und ſprach mit gedämpfter Stimme:
„Halt, Freunde, es lauert Verrath hinter der Anhöhe.“
Mit dem Finger vorzeigend, ſezte er hinzu: „Dort, hinter den Felſen, Hüte, die ſich bewe⸗ gen. Die Hüte ſind mexikaniſche Sombreros. Die⸗ jenigen, welche hinter den Felſen ſtehen, um uns im Vorübergehen zu überfallen, ſind ohne Zweifel Sal⸗ teadores. Halten Sie ſich bereit, meine Herren, 6 und geben Sie bei dem erſten Erſcheinen der Rä ber Feuer!“
Während er noch ſprach, gingen die Hü Höhe, und drei Kugeln flogen über die Flamänder dahin, dieſe ſchoſſen zu gleiche Gewehre gegen die Feinde ab; nun aber* neben den Felſen fünf oder ſechs Mann zu Pfet um den Goldſuchern keine Zeit zum Wiederlade Waffen zu laſſen, kamen ſie im ſchnellſten ihrer Pferde und mit wildem Geſchrei auf ſie geſtürmt. 3„Die Revolver!“ rief der Brüſſeler.„Es ſind
Vaqueros! Riemenwerfer! Gebt Acht auf den Laſſo!“ Donatus machte ein Kreuz, während er mit einem „ Seufzer bei ſich ſprach:
„O, lieber Gott, ſei meiner armen Seele gnädig!“
Aber er hatte nicht Zeit, um dieſes kurze Gebet
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