271 des Ver⸗ berathen; thun Sie ſich edelmüthig ſelbſt Zwang an
auch ein und gewähren Sie Adelina die Gnade, die ſie von m Vater⸗ Ihrer Güte erfleht.“ um ihre Der Kranke ſah die Magd mit zornigem Blick
an, gab jedoch keine Antwort. Dieſes Stiliſchweigen it ſchmerz⸗ erweckte plötzlich eine unerwartete Hoffnung in Ade⸗ „ daß er lina's Herzen. 8 elend auf Das bedrückte Mädchen ſiel plötzlich an dem
Bette auf die Kniee, hob die Hände in die Höhe haute der und rief:
en.„Vater, Vater, ach, erbarme Dich meiner! Sieh bara fort, meine Thränen fließen, höre mein Seufzen. Laß 3 erdruſſes. Adolph kommen; ich bin gewiß, er wird Dir Heilung hat, das bringen. Der Himmel ſei Zeuge, daß ich, während uch unbe⸗ mein Mund dieſe Bitte ausſpricht, rein bin von je⸗ ie woh dem andern Gefühl, als meiner Liebe zu Dir. Im 3 ahme bei Namen meiner ſeligen Mutter, um alles deſſen willen, erzen zu was ich gelitten habe, um Deines bedrohten Lebens Liebe zu willen, o, laß Dich erbitten! Willige ein, daß Adolph 3 Seit ſechs Dich ſehe und ſein Urtheil über den Grund Deines 3 nicht be⸗ Uebels ausſpreche. Mein Vater, mein lieber Vater, 5 erſtanden, daß Gott Dich ſegne für Deine unendliche Güte!“ zu laben,„Nie ſoll Adolph Valkiers meinem Bette ſich 3 nter dieſer nähern. Und hätte ich dasſelbe Vertrauen wie Du, ſein; aber Adelina, auch dann nicht! Setze Deinen Bemühungen. zu Ihnen, ein Ziel; Du ermüdeſt mich aufs Aeußerſte.... ht einiges Dies war der Spruch, welcher auf das Flehen bt, Her des armen Mädchens antwortete. Sie, vernichtet hnen mit und beinahe wahnſinnig vor Verzweiflung, ſchleppte ommen ſich zu ihrem Stuhle hin und verſank in ſtummen nbm Schmerz. ſich beſſer Lange Zeit herrſchte die völligſte Stille im Zim⸗


