Teil eines Werkes 
30Don Juan : Zwölfter, dreizehnter und vierzehnter Gesang (1828) Don Juan: zwölfter, dreizehnter und vierzehnter Gesang
Entstehung
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163 und Bemäntelung. Schlüpfrige Scenen genug;, der Dichter gab die Welt, wie sie ist. Aber er geifselt. Und wo erlaubte sich die wahre Satyre nicht, die Sachen bei ibrem Nahmen zu nennen? Kommen im Horaz, im Juvenal und Persius nicht ähnliche Dinge vor? Eh' ich radiren kann, muſs der Klecks dasein, das versteht sich. UIInd, man stelle sich, wie man wolle, dergleichen Dinge lies't ein Jeder und eine Jede gern, besonders in unbelauschter Einsamkeit. Unser Wieland, Schilling, van der Velde, selbst Göthe hat Aehnliches. Fehlts etwa Shakspeuren an derben Späfsen, an Zoten? Jedoch die Grazien bleiben bei un- serm Dichter nicht aus, selbst nicht in den für ihre zarten Obren bedenklichsten Beschrei- bungen. Glauben Sie auch ja nicht, daſs die vielfach statt Zeilen oder ganzer Verse ste- henden Sternchen unzüchtige Schlüpfrigkeiten verdrängt haben. Theils befanden sich diese Lücken im Original; trotz der groſsen Prefs- freiheit Englands, mochten doch zu derbe Persönlichkeiten, oder zu freimüthige demo-

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