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und ihn mit thränenden Augen bat, doch um ihretwillen seine Kräfte nicht sinken zu lassen. Endlich konnte er selbst die Stille und Einsam- keit nicht länger ertragen; er verlieſs seine Wohnung und eilte von Strafse zu Strafse, ängstlich fliehend vor dem Bilde, welches ihn immerwährend verfolgte.— Er vernachläſsigte seine Kleidung und wanderte eben so am hel- len Tage, wie um Mitternacht umher. Man erkannte ihn kaum; anfangs kehrte er erst mit dem Abende nach Hause zurück, allein endlich legte er sich da nieder, wo ihn die Ermüdung überfallen hatte.— Seine Schwester, besorgt für seine Gesundheit, stellte Leute an, die ihm folgen mufsten, allein sie verloren ihn bald aus dem Gesichte, denn er floh vor jedem Verfol- genden schneller, als mancher vor— Gedan ken.— Indessen änderte sich plötzlich sein Be- nebmen.— Ergriſſen von der Idee, daſs er in seiner Abwesenheit alle seine Freunde mit ei. nem Feinde allein lieſs, dessen Gegenwart sie


