Eine Macht, dir unkennbar, Läfst allein dich nimmerdar; Bist in's Sargtuch mir gelegt, Bist von einer Wolk' umschrägt; Und dich läſst nie wieder frey Dieses Geistes Zauberey.
3.
Sähst nicht mich vorübergeh'n,
Sollst mich fühlen durch dein Seh'n, Wie ein Ding, das, unsichtbar,
Nah dir seyn muſs, und es war.
Und wenn, leis von Furcht durchrannt, Du dein Haupt herumgewandt, Staunest du, daſs ich nicht hier,
Wie dein Schatten neben dir.
Und die Macht, der du bewufst,
Ist's, was du verhehlen muſßst.
4.
Und ein Zauberruf und Spruch Taufte dich mit einem Fluch: Und ein Geist vom Luftrevier Warf die fah'nde Schlinge dir. Aus dem Wind ein Rufen dröhnt, Das die Freude dir verpönt,


