Teil eines Werkes 
4 und 9Ritter Herold's Pilgerfahrt : Erster Gesang und Zweyter Gesang (1821) Ritter Herold's Pilgerfahrt: Erster Gesang
Entstehung
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ihnen zuvorkommend zu vertreiben,«ey ja! aber es sind gröſstentheils, wenn nicht durch- aus, theologische Scharteken, und also für Nichts gut. Wohl, aber ich bitte, was können sie auch ausserdem schreiben? Lustig genug ist's, einen Franken, besonders einen Britten, zu hören, der auf seine eigne Regierung schim- pfen mag; einen Franzosen, der jede Regierung, ausser die seinige, herabsetzat, und welcher nach Willkühr über jeden philosophischen, re- ligiösen, wissenschaftlichen, zweifelhaften oder moralischen Gegenstand sich ausläfst, wenn sie die griechischen Legenden bewitzeln. Ein Grieche darf nicht über Politik schreiben, und aus Mangel an Unterrichtung kann er keine Wissenschaft berühren; zweifelt er, so wird er ausgeschlossen und verdammt; daher haben seine Landsleute noch nichts von dem CGifte der neuesten Philosophie gekostet, und was die Moral anlangt, Dank den Türken! so etwas gibt es da nicht. Was bleibt ihm nun, wenu ihn die Lust zum Schreiben anwandelt? Religion und Heil'gengeschichte; auch ist's ganz na- türlich, dafs diejenigen, die in diesem Leben so wenig haben, gera auf ein besseres hinse- hen. Wundern darf es daher nicht, dafs in einem eben vor mir liegenden Verzeichnisse von 55 griechischen Schriftstellern, deren die meisten kürzlich noch am Leben waren, nur