6.—
»Zu mir, zu mir, Kriegskamerad! Was siehst so bleich du aus P
Scheust du den fränkischen Soldat? Schreckt dich des Wind's Gesaus 5—
«Mir bangt, Herr, nicht für meinen Leib,
So schwach bin ich nicht leicht, Doch der Gedank' an's ferne Weib,
Die treue Wang erbleicht.“—
7.
Samt meinem Buben wohnt sie dicht
Bey deinem Schlofs am See;
Sehn diese nun den Vater nicht,
Mit was stillt sie ihr Weh 5—
«Genug mein guter Kriegsgesell,
Mit Recht betrau'rst du sie;.
Doch leichtern Muths führt mich die Well, Ich lache, dafs ich flieh.*


