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Ich weiß nicht, wo man den Muth hernehmen ſoll, unter irgend einer Form die Befriedigung, oder gar die Extaſe des Glückes zu erſtreben, da uns das Organ fehlt, dieſelben dauernd in uns zu bewahren; ich weiß auch nicht, ob es vielleicht doch Menſchen gibt, die mit feſtem Herzen den Aether der Freude in ſich auf⸗ athmen können— ich weiß nur, daß mein Herz ſchlaff und nurnſtichig iſt, daß jeder Tropfen, der hinein⸗ füllt, ſchnell verſickert und mir nur das Gefühl des Vermiſſens und der Leere zurückläßt.—
Ich bin einmal recht müde; es thut mir Alles weh, wie ſonſt, wenn ich zu viel geſpielt, zu viel genaſcht hatte und dann klagend zu Dir ſchlich. Habe ich vielleicht auch heute zu viel gedacht, daß mir das Denken ſo überläſtig ſcheint? Ach, wer mir die Arbeit ganz abnehmen wollte!
Wie friſch und mühelos ſcheinen ſich die Gedan⸗ ten hinter der braunen Mädchenſtirn zuſammenzufü⸗ gen, die noch nie geſchmerzt haben kann!— Doch — davon ſchrieb ich Dir wohl noch nicht?— Joa⸗ chim's Tochter lebt hier wie die„deutſche Poeſie“ im ver⸗ wachſenen Walde und verfallnen Schloſſe, und es kann nicht fehlen, daß ſie in mir den abenteuernden Prinzen ſieht. Sie gleicht der Andern nicht, aber ſie erreicht ſie; der ſtille Magnetismus jener hat ſich in dieſer
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