Gregor an ſeine Mutter
„Wer ſich kein eigenes Ziel ſtecken kann und mag, wem ein ſolches geſteckt wird, der ſieht es unter weniger phantaſtiſcher, weniget gigantiſcher Form.
Die Nebel der Illuſion umkleiden es nicht, die Angſt des Nichterfaſſens macht den Blick nicht unſicher. So geht es mir. Ich ſchlendere gemächlich den Weg⸗ weiſern nach, die Du mir bedachtſam und klug, wie immer, geſetzt haſt; Sehnſucht nach der der letz⸗ ten Station iſt das Einzige, was mich allenfalls noch ſpornt. In dieſem Zuſtande bin ich vo Uibumen befühigt dem Wahlſpruche Taillerand's:„surtout pas du zèle“ getren zu handeln.
Das durchſtöbern alter Z Documente, die Prüfung ſtaubiger Pergamente iſt ſcheinbar meine ganze Auf⸗ gabe; unter dieſen lähmenden Beſchäftigungen ver⸗ Kinder der Zeit. II. 1


