entanten des , in welchen und Bann⸗
„Jetzt, Ihr ich will nun ringen, und ien Flandern
ab er ſeinem amenzurufen. ſo hörte man ganzen Lager iches Zeichen kamen von
)re Schaaren en Zelten in sgenommen, der Feſtung n, daß Niez ühne, irgend 1 Befehl von r an dieſem verlangte er, ite Centenier ſeine Befehle n zu koͤnnen,
Jakob von Artevelde. 73
Die Hauptleute und Dechanten begaben ſich eilig Jeder nach ſeinem Lagerplatze, um die Befehle des Ober⸗ hauptmanns zu vollziehen. Geeraert Denys blieb allein mit zwei oder drei Anderen ſtehen, als ob ſie den Wor⸗ ten des Oberhauptmanns gar keine Aufmerkſamkeit ge⸗ ſchenkt hätten. Wirklich war der erbitterte Oberdechant ſo ſehr in einen Streit über das Geheimniß des Kriegs⸗ rathes verwickelt, daß er ſelbſt Artevelde's Gegenwart nicht bemerkte und mit lauter Stimme rief:
„Ich ſage Euch, daß man freie Männer nicht ſo be⸗ handelt! Es iſt ärger, als es unter dem hochmüthigſten Tyrannen ſein könnte. Glaubt man denn, daß wir nichts als dumme Werkzeuge ſind? Da könnte ja der Erſte Beſte uns verrathen und verkaufen, ohne daß man da⸗ hinter käme, ehe man uns ausgeliefert hat!“
Artevelde's Angeſicht drückte Verachtung aus. Er ſagte gelaſſen, aber mit Nachdruck:
„Oberdechant! habt Ihr meine Befehle nicht ver— ſtanden?“ 3
Als Geeraert Denys ſich ſo plötzlich überraſcht ſah, wurde er roth vor Schaam und Wuth und murrte ei⸗ nige unverſtändliche Worte.
„Mher Denys!“ ſagte der Oberhauptmann,„ich habe befohlen, daß man das Heer unmittelbar in Schlacht⸗ ordnung aufſtelle. Wenn Eure Schaaren nicht zur rech— ten Zeit fertig ſind, werde ich mich verpflichtet ſehen, Euch zu ſtrafen nach den Geſetzen, unter denen wir Alle ſtehen. Erſpart mir doch dieſe unangenehme Pflicht!“
Mit unterdrückter Wuth und das Herz voll Galle


