reides und ht noch vor dir ſie zer⸗ ſen, damit Sklaverei dne Zweifel ver bedenkt, el Vortheil ott zugiebt, iß wir des⸗ ßen nöthig enblicke vor gezwungen,
i ſpricht,“ Zvon unſe⸗ in hat uns Zeit, dieſe reißen durch äfte; durch
1!“*
Vorhaben,“
Gefahr ſein, vürdig.“
nſern erſten ild.„Zum derns Arm erreichen zu cken dürfen,
8
Jakob von Artevelde. 71
um daſſelbe zu zerbrechen, jetzt, da ſich die Gelegenheit darbietet?“
„Da Ihr Alle zum Aeußerſten feſt entſchloſſen ſeid,“ antwortete Simon van Merlebeke,„ſo gebe ich eben⸗ falls meine volle Zuſtimmung. Es war nur eine Be⸗ merkung, die ich machte; ich glaube ſelbſt, daß ich Un⸗ recht habe und daß es beſſer i*ſt, Alles zu wagen.“
Nachdem man dieſe Berathung noch eine Weile fort⸗ geſetzt hatte, ward ein zweiter Bote angemeldet, der Ar⸗ tevelde gleichfalls ein verſiegeltes Pergament überreichte. Er entließ den Boten, las es, warf es auf den Tiſch und ſagte:*
„Der Waffenſtillſtand iſt unterzeichnet; die Vlämin⸗
ger ſind davon ausgeſchloſſen; um eilf Uhr wird man den Vertrag vor der Kapelle von Eplechin feierlich ver⸗ kündigen. Alſo noch eine Stunde; die Zeit iſt kurz.... Der Vertrag, den wir unſererſeits eben aufſetzten, bleibt von uns genehmigt, nicht wahr? Kein Frieden, kein Waffenſtillſtand, wenn nicht Philipp von Valois den⸗ ſelben noch heute unterzeichnet. Meiſter Auguſtyn, leſ't uns raſch den letzten Punkt noch einmal vor!“
Der Stadtſchreiber las mit lauter Stimme:
„Item ſoll den Vlämingern von Seiten der Krone Frankreichs Quittung gegeben werden von allen Schul⸗ den, Verbindlichkeiten, Bannſtrafen, von welcher Art ſie auch ſein mögen, keine ausgenommen, noch zurückbehal⸗ ten, mit der ausdrücklichen Bedingung, daß dergleichen Mittel nimmer wieder von Frankreich gegen Flandern angewandt werden ſollen. Ferner ſollen zu den Händen


