n, die uns weil wir ſo Sie ſahen, der Arbeit die Freiheit des Reich⸗ er eigenen „Vorrechte emeinen die rn mußten. ge war es, und ihr die Quelle der ies für ganz rt und acht⸗ er, der Ge⸗ ng in Flan⸗ eren Worten wir unedlen ht mehr und reich es thun in die Hand uns jetzt vor⸗ unſerer Für⸗ idert Jahren mgegen ihren rte auf, und inem herrſch⸗ ſetzen. Der
Jakob von Artevelde. 109
Graf rief ſein Volk zu Hülfe; das Volk verlangte und erhielt Waffen,..... und mit unbezwinglichem Helden⸗ muthe zerſchmetterte es die Feinde ſeines guten Fürſten. Alſo durch einen Beweis ihrer Liebe zu ihren Grafen erhielten die Vläminger das Recht, Waffen zu führen, und ſie wußten dieſelben ſo mannhaft und ſo treu zu tragen, daß der ſelige Baudewyn van Ryſſel im Jahre 1063 Flandern als eine Belohnung für ſeine Liebe und Anhänglichkeit den herrlichen Frieden ſchenkte. Ihr kennt ſicherlich dieſen herrlichen Frieden, gnädiger Herr! Er iſt das Grundgeſetz, welches mit wenigen Verände⸗ rungen alle unſere Freiheiten enthält. Ach, Herr Graf! in den glücklichen Zeiten der Eintracht und Neigung zwi⸗
ſchen Fürſt und Volk ſegneten die Vläminger täglich den
Namen ihres Grafen; ſie liebten ihn als den gemein⸗ ſamen Vater des Landes, und wo er erſchien, da eilte Alles mit liebreicher Verehrung auf ſeinen Wink herbei, und man ſandte bei ſeinem Durchzuge Lob⸗ und Dank⸗ lieder gen Himmel.“
„Das muß lange her ſein, wie Ihr ſagt,“ fiel der Graf halb lächelnd Artevelde in die Rede.„Wenn es wahr iſt, daß die Vläminger ehemals ihren Fürſten lieb⸗ ten und ihm unterthänig waren, wie kömmt es denn, Oberhauptmann, daß ſie jetzt nichts als Haß gegen ihn nähren und ihn als einen geborenen Feind des Volkes betrachten? Ich möchte dieſe ſchwierige Erklärung wohl aus Eurem Munde hören.“
„Ich werde ſie Euch mit Eurer Erlaubniß geben, Herr Graf! Flandegg drohte bei ſeiner gewerbfleißigen


