Teil eines Werkes 
2 (1849)
Entstehung
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begab ſich ch Brügge, ger brachte. Singen von i, mit dem ein, deſſen ungewöhn⸗ ſe auf dem die Freihei⸗ meine legte ne und des

kittern und teen auf.

de der Gen⸗ eſtrebungen kürſten ver⸗ deihen ver⸗ dt; die Ge⸗ vonnen; ſie die Zukunft

Artevelde's ie Dankbar⸗ ne Gränzen

Jakob von Artevelde.

mehr; wo er ſich nur zeigte, ſtieg ein lauter Jubel in die Höhe, und man verbeugte ſich bei ſeinem Vorüberge⸗ hen mit tiefgefühlter Ehrfurcht vor dem Manne, deſſen Scharffinn wie durch einen Zauberſchlag Reichthum, Macht und Freiheit dort hervorgerufen hatte, wo einige Monate früher Hungersnoth, Sklaverei und Verzweif⸗ lung herrſchten.

Mittlerweile war jedoch der misgünſtige Geeraert Denys wachſam geblieben und hatte im Dunkeln ge⸗ wirkt, um durch allerlei Mittel viele Perſonen gegen Artevelde aufzureizen, oder ſie zur Widerſetzlichkeit ge⸗ gen ihn zu beſtimmen. Haß und Neid ſchärften ſeinen Verſtand und begabten ihn mit einer raſtloſen Thätig⸗ keit. Wo irgend ein Genter ein einziges Wort der Un⸗ zufriedenheit über den Gang der Sachen fallen ließ, da war augenblicklich Denys ſelbſt oder einer ſeiner Helfers⸗ helfer bei der Hand, um mit hölliſcher Liſt das Feuer anzuſchüren, Leidenſchaften zu erregen, ehrgeizige Hoff⸗ nungen zu nähren, und Artevelde durch ſchändliche Er⸗ findungen alles deſſen zu bezüchtigen, was als ſchlecht irgend Jemandes Mißvergnügen erregt hatte.

So bildete ſich im tiefſten Dunkel heimlicher Bosheit eine Partei gegen den großen Bürger von Gent, eine Partei, zuſammengeſetzt aus Menſchen, welche die wider⸗ ſtrebendſten Leidenſchaften und die feindſeligſten Gedan⸗ ken beſeelten, die aber in dieſem Augenblicke überein⸗ ſtimmten, einander den Judaskuß zu geben, um gemein⸗ ſchaftlich Artevelde's Sturz herbeizuführen.

Dieſe Neider und Feinde des weiſen Mannes be⸗