Teil eines Werkes 
2 (1849)
Entstehung
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Verſtand, fürdet für men wol⸗ unt? Ihr heit Alles ürdet zu⸗ ichen Ver⸗ richt, daß ſelbſt den

tlitz einen uck ange⸗ und ver⸗

nicht gut! s thue ich

.„Oho, Ihr wollt ſt zu ent⸗ t blendet, Gewiſſen ) geben.“ Zwillich⸗ ſagte, ſo nd ſoll es die Augen

der Ober⸗

mann mit ſeinen Banden die Wälle zu erklettern ſucht.

Jakob von Artevelde. 47 dechant in die Rede.„Wen giebt es in Flandern, der nicht ſolchen Muth hätte? Aber ich ſehe, weshalb Ihr mich nicht begreift. Laßt mich Euch meinen wunderbar klugen Plan enthüllen, und Ihr werdet nicht mehr mit Eurem tugendhaften Gewiſſen in Zwieſpalt ſein.“

Bei dieſen Worten ſchob er mit dem Finger hinter ſeinem Rücken den zuſammengebundenen Vorhang des Zeltes etwas zurück und ſagte:

„Seht, bemerkt Ihr dort den Weinhändler, der mit ſeinem Schubkarren neben meinem Sohne Lieven ſteht? Er iſt ein Sendling des Ser Raneel, des Befehlshabers der Leligerds von Biervliet. Nun horcht! Sobald Ihr Alles wißt, werde ich nach Abrede den Mann in mein Zelt rufen und ihm ſagen, was er Ser Raneel über⸗ bringen müſſe, damit unſer entſcheidendes Unternehmen gegen den Tyrannen glücke. Es beſteht in Folgendem: Der Oberhauptmann beginnt die Wälle zu erſtürmen; da man drinnen ſeinen ganzen Plan kennt, ſo leiſtet man ihm an dieſer Stelle unbezwinglichen Widerſtand. Hier⸗ durch bis zur Raſerei aufgebracht, laufen ſeine Krieger mit Wuth gegen die Feſtung an und verſuchen es, ihre Leitern aufzurichten. Nun ſprengen einige Reiter aus dem großen Eingangsthore in das Feld; ich greife dieſe Feinde nach Artevelde's Befehl an; ſie weichen; wir verfolgen ſie und kommen auf dieſe Weiſe den Stür⸗ mern aus dem Geſicht. Mittlerweile macht der ächte Kern der Reiterei einen Ausfall aus dem Thore, und ſprengt in vollem Rennen nach der Stelle, wo der Oberhaupt⸗