Jakob von Artevelde.
en, daß Mann, wie Ihr, Muggelyn, reicht dieſe Zeit hin, um uszulie⸗ einen Betrüger zu entlarven und ihn Jedem in ſeinem rn ma⸗ wahren Lichte zu zeigen.“ „Es iſt gut, Meiſter; ich will thun, was ich kann; r Flan⸗ aber Ihr ſelbſt werdet unterdeſſen nicht ſchlafen, hoffe ich. erfluſſig, Ihr habt ſo viele Freunde und Bekannte, denen an Eu⸗ ir redet. rer Erhebung gelegen ſein muß.“ ſt ſo alt,„Sorgt nicht deshalb; Muth und Thättigkeit ſind en wor⸗ Eigenſchaften, die mir nicht ſo fremd ſind, wie dem Ehr⸗ er deſſel⸗ ſüchtigen, den wir bekämpfen wollen..... Nun, Mug⸗ bei Licht gelyn, hängt eilig Euren Mantel um und verliert keinen ebraucht, Augenblick. Morgen gegen Abend werde ich wieder⸗ Cs kommen, und wenn ich ſehe, daß wir ſchon einiges Feld on Euch gewonnen, werde ich Euch neuen Muth mitbringen.“ daß Ihr„Das iſt auch die Hauptſache, Mher Denys!“ ſagte zgum und der Ribaudenkönig mit Nachdruck.„Man hat ſo viel d Nutzen Einfluß, als man Wein hat, ſeine Worte damit zu un⸗ t ſchwer terſtützen.“ denys, es„Alſo bis morgen thut Euer Beſtes, Muggelyn, len Din⸗ und behüte Euch Gott!“ öch Eins, Der Ribaudenkönig nahm die Lampe und leuchtete daß man dem Oberdechanten die Treppe hinab. Als er in ſeine en werde, Kammer zurückkehrte, murmelte er lachend: zählen?“„Das iſt kein kleiner Scheinheiliger. Es fehlt wenig n. Man und der Teufel ſelbſt iſt nicht ſchlimmer. Das iſt eine fette nken; ſie Kuh, die ſich da auf meiner Weide eingefunden hat und und ver⸗ gemolken zu werden verlangt. Wohll wohl! damit wiſ⸗ henkte.— ſen wir umzugehen. Dreißig Pfund! Ah, Muggelyn, für einen das wäre ein Leben! Aber, Freund! es iſt dies Mal
Jakob von Artevelde. 6


