Teil eines Werkes 
1 (1849)
Entstehung
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aber un⸗ werde.“ nkönig.

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ig, fröh⸗ „Es iſt al öffnet; haßt ſehen, hon heute St. Jans⸗ So iſt es hr, Mher r ſeid dort von Gent, nde; Eure ng bezeugt und Ver⸗ glücklicher⸗ Mann, den heinheiliger, führer, ein t und nahe zu werden. begreife die

odie Jemund,

Jakob von Artevelde. 77

der von der Schlauheit ſeiner Rede überzeugt iſt und zeigen will, daß er ſich ſelbſt nicht im Mindeſten täuſcht. Dieſes Lachen machte die Schamröthe in des Oberdechan⸗ ten Geſicht aufſteigen; doch bezwang er ſich und antwor⸗ tete mit erkünſteltem Lächeln:

„Ja, ſo iſt es beinahe!“

„Wann wählt man die Hauptleute?“ fragte der Ribaudenkönig.

„Auf St. Pharaildisabend, zufolge den Schöffen, welche in der Byloke waren.“

„Alſo binnen ſechs Tagen; die Zeit iſt kurz, Mher Denys!“

„Der Lohn aber um deſto ſchöner, Muggelyn!“

„In der That, Ihr ſeid ein edelmüthiger Mann, und für ſolche Belohnung würde ich durch das Feuer gehen, um Euch einen Dienſt zu leiſten; denn ſeht Ihr, Mher Denys, die Gemeine giebt mir einen Jahrgehalt, der wohl ausreichte, um mich hier in meiner Wohnung im Walthor mit Bohnen und Rüben fett zu machen; aber ſie hat vergeſſen, daß trinken ſehen von früh Mor⸗ gens bis ſpät Abends ein gefährliches Beiſpiel iſt. Dar⸗ um muß ich ſelbſt meine Hoſen flicken und vor Durſt faſt ſterben bei der Arbeit.“

„Helft mir die Stadt vor den Anſchlägen eines Herrſchſüchtigen behüten, und wenn es uns glückt, ſo ſoll es Euch nie fehlen, um ſtets fröhlich ſein zu können. Ihr habt viel Einfluß auf das Volk; Ihr kennt die Ge⸗ ſinnung der meiſten Zunftgeſellen, ſogar die Geheimniſſe der Hausgeſinde.... Nun denn! Ihr müßt dies Alles