Der Verwundete, welcher von Ferne zuſah, be⸗ merkte wohl, daß der junge Mann mit dem blon⸗ den Haar zu ſeinen Gunſten redete. Er ſtreckte demnach flehend die Hände zu ihm aus und hielt den bittenden Blick auf ihn gerichtet.
„Nun wohl, ich erkläre mich entſchieden gegen das lächerliche Vorhaben von Roozeman,“ ſchnaubte der Matroſe.„Trage die Geräthſchaften, wer will, mir kommt kein einziges Stück mehr auf den Rücken.“
„Es ſei“ erwiderte Victor,„dann werden wir Alles tragen, nicht wahr, Jan?“
„Gewiß, das iſt abſcheulich, ſolche Gefühl⸗ loſigkeit!“
„Und Du, Donatus?“
„Ich trage, um einem Menſchen das Leben zu retten, die Wiege und die Aexte bis an das Ende der Welt. Gott wird uns deßhalb gnädig ſein und uns vielleicht zum Lohne dafür die Wilden vom Leibe halten.“
„Was ſagen Sie dazu, Baron?“ fragte Pardoes.
„Ich denke,“ war die Antwort,„daß ein Men⸗ ſchenleben nicht der Mühe werth iſt, um ſo viel Aufhebens davon zu machen; doch der Unglückliche iſt noch jung; ich will meinen Theil von Geräth⸗ ſchaften wohl tragen.“
Bereits hatten Victor und ſeine Freunde dem
Mauleſel den größten Theil ſeiner Laſt abgenom⸗
men, hoben nun den Verwundeten vorſichtig vom Boden auf und ſetzten ihn auf das Thier. Der arme Jüngling dankte Victor mit Thränen in den
Augen und betheuerte ihm in feurigen Worten, er
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