Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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erkannte. Aber als ob er plötzlich in den Zu⸗ ſtand der Ruhe zurückkehrte, heftete er ſeine glühen⸗ den Augen wieder zur Erde und folgte ſeinen Füh⸗ rern anſcheinend mit derſelben Gelaſſenheit.

Kommen Sie, kommen Sie, meine Herrn, ſagte der Brüſſeler,halten Sie ſich nicht länger nit dem Jungen auf. Wir haben viel Zeit verlo en und müſſen vorwärts.

Sie gedachten ihre Reiſe fortzuſetzen und hatten bereits etwa hundert Schritte gemacht, als der junge Mexikaner, ehe Jemand Etwas bemerkte, unter einem lauten Siegesſchrei und mit einer navaja oder einem Taſchendolch in der Hand, durch das Geſtrüpp davon eilte und mit Blitzesſchnelle ihnen aus dem Geſicht verſchwunden war. Ueberdieß wurde die Auf⸗ merkſamkeit der Flamänder von dem Flüchtling durch einen Schmerzensſchrei, welcher dem Matroſen in demſelben Augenblick entſchlüpfte, abgezogen.

Der Oſtender hielt die Hand an ſeine Seite und erklärte, er habe einen Dolchſtich erhalten. Man half ihm ſeine Kleider ausziehen, und Jedermann zitterte vor Beſorgniß, er möchte von dem Sohne des von ihm Erſchoſſenen tödtlich getroffen worden ſein.

Als man ſeine Seite unterſuchte, zeigte ſich zu ihrer Freude, daß der Dolch auf den einzigen Dol⸗ lar, welchen der Matroſe in ſeinem ledernen Gürtel trug, geſtoßen war und, da er hier abglitt, nur die Haut gerizt hatte. Er geſtand ſelbſt, daß es nicht der Mühe werth ſei, nur daran zu denken, oder deßhalb den Marſch um eine Minute aufzuhalten.

Die Ranzen wurden wieder aufgenommen. Man ſprach noch eine Weile von dem Vorfall; aber dann

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