Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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jeder zehn Dollars, damit wir unſere Ankäufe auf

gemeinſchaftliche Rechnung ſchon morgen beginnen können.“

Jan und Victor gaben das geforderte Geld her, ohne eine Bemerkung zu machen. Donatus dagegen ſuchte mit einem verlegenen Geſicht in allen ſeinen Taſchen herum, griff ſogar in ſeine Stiefel und ſagte:

„Das iſt ärgerlich; da habe ich nun wieder mein Geld in meinem Hundeloch liegen laſſen! Es macht Nichts: ich werde es morgen zahlen.“

„Ha, Ha,“ lachte der Brüſſeler,„Sie machen von meinem Rathe einen allzuſtrengen Gebrauch, Donatus. Man muß wiſſen, mit wem man zu thun hat. Sie fürchten, ich werde mich mit den Dollars auf und davon machen, nicht wahr?“

„Alles iſt möglich in Kalifornien“ haben Sie ſelbſt geſagt,“ ſtammelte Kwik, aber ich habe ganz gewiß mein Geld nicht bei mir.— Was ich ſage, iſt ſo wahr, als ich hier ſitze,“ ſetzte er hinzu, wäh⸗ rend er eiligſt ſich erhob.

Der Brüſſeler ſchlug ihm mit der Hand an die Taſche, ſo daß die Dollars hörbar erklangen.

„Schau, ſchau, ich habe das Geld doch bei mir!“ brummte Donatus mißlaunig.„Da ſind die zehn Dollars. Ich werde heute Nacht ein Gebet ſprechen, daß Ihnen keine ſchlechten Gedanken im Schlaf kommen.“

„Nun denn,“ ſagte der Brüſſeler,„wir wollen ſparen, ſo viel wir können, um bald gerüſtet zu ſein. Sprechen Sie mit Niemand von unſern Ab⸗ ſichten, noch von dem Ziel unſerer Reiſe, noch von

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