Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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„Bah, was Sie da ſagen!“ rief Donatus zor⸗ nig aus.„Herr Victor hat mehr Muth, als viel⸗ leicht wir alle. Hätten Sie ihn nur an der Arbeit geſehen, ſo wie ich, Sie würden wohl anders ſpre chen. Stille Waſſer gründen tief, Freund Pardoes.

„Warum machen Sie ſolche Fragen an uns?“ brummte Victor, der ſich einigermaßen gekränkt fühlte.

„Wäre ich an Ihrer Stelle, Roozeman,“ antwor⸗ tete der Brüſſeler,„ich bliebe in meinem Obſtladen und ließe meine Freunde nach den placeres gehen; denn man braucht viel Muth und harte Glieder, um dort nicht zu unterliegen, ſei es unter dem Druck der Arbeit, oder unter den Angriffen räuberiſchen Geſindels.

„Was Sie ſagen, mag wahr ſein, Pardoes,“ er⸗ wiederte Victor ſehr ruhig,„aber daß ich nach den Minen gehen würde, und wenn ich ganz allein wäre und wenn hundertmal mehr Gefahren bevorſtänden, davon dürfen Sie überzeugt ſein. Sie ſehen mich alſo gleichfalls für ein ſo ſchwaches Weſen an? Kann man denn keinen Muth haben, ohne zu fluchen und grob herauszuſchwatzen?

„Nun, laſſen Sie es beruhen,“ entgegnete der Brüſſeler.„Ich will Etwas für Sie thun. Hören Sie aufmerkſam auf das, was ich ſagen werde. Es gibt zwei Wege, um nach den Minen zu gelangen; der eine führt nach Süden, längs des San Joa⸗ quim⸗Fluſſes, der andere nach Norden, längs des Fluſſes, welcher Sacramento genannt wird. Ich habe beide Wege ſchon gemacht. Im Süden iſt viel weniger Gold als im Norden, und überdieß iſt

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