———
64
brochen wären und er ein unwiderſtehliches Verlan⸗ gen nach Ruhe fühle.
Die ganze Nacht empfand Victor Stunden lang tödtliche Angſt. Mit Donatus an der Koje ſeines
kranken Freundes ſitzend, mußte er unaufhörlich den
Ruf:„Waſſer, Waſſer, Waſſer!“ aus deſſen gequälter Bruſt aufſteigen hören, ohne daß er irgend Etwas zu thun vermochte, um dieſem Rufe Genüge zu lei⸗ ſten, da man nicht im Stande geweſen wäre, für einen ganzen Schatz auch nur einen Tropfen Waſſers zu bekommen.
Es kam ein gefährlicher Augenblick. Jan lag im Delirium und rief nicht mehr nach Waſſer; aber er tobte und raste wie wahnſinnig, krümmte ſich con⸗ vulſiviſch und ſchien in einem Wuthanfall ſterben zu müſſen; aber plötzlich richtete er ſich in der Finſter⸗ niß auf und ſagte mit hohlklingender Stimme und düſterem Spott:
„Nach Kalifornien? Du willſt nach Kalifornien? Verwünſchter Thor, was willſt Du dort ſuchen? Gold? Gibt es denn kein Gold in Deinem Vater⸗ land, für diejenigen, welche es durch Arbeitſamkeit und Verſtand zu verdienen wiſſen? Freiheit? Un⸗ abhängigkeit? Wo ſind die Segnungen menſchlicher Civiliſation ſo ſehr verbreitet, als in unſerem ge⸗ werbsthätigen Belgien?— Glück? Ach, Bethörte, das Glück wohnt nicht ſo weit in der Ferne; es weilt, wo unſere Wiege ſtand, an dem väterlichen Herde, in den Augen unſerer Mutter, in dem Lä⸗ cheln der Freunde, in Gegenſtänden, woran ſich die Erinnerungen unſerer Kindheit knüpfen. Der Geld⸗ teufel hat euch verlockt; ihr wollt reich werden, auf
einma ſelbſt bare, Ihr n den T der U Un
er wie und b. Vi und fo lichen nen G Anhör nicht z Un ſinnige mit ſei daß ih deſſen „T das ſo Von d das ge abſcheu Sp Kranke mete ft Do eingeſch nem he Con


