die ihn unter Verwünſchungen mit Schlägen über⸗ häuften. Einer von ihnen ſchien beſonders gegen Donatus aufgebracht und ſchlug ihn grauſam mit den Fäuſten auf den Kopf. Es war ein ſtarker Mann mit langem, rothem Knebelbarte und abſon⸗ derlich kleinen Augen. Kwik wehrte ſich, obwohl er um Hilfe ſchrie, gewaltig mit den Füßen und ſtieß links und rechts gleich einem Eſel gegen die Beine ſeiner Feinde, welchen der Schmerz mehr als einen Wehruf entlockte.
Von einem plötzlichen Gefühl des Mitleids er⸗ griffen, eilte Victor dem armen Jungen zu Hülfe und ſtellte ſich zwiſchen ihn und ſeine Angreifer. Der Franzoſe mit dem Knebelbart gab dem jungen Mann einen heftigen Stoß auf die Bruſt, während derſelbe ihn mit guten Worten zur Vernunft bringen wollte. Wuthentbrannt über eine ſolche Rohheit, ſprang Victor dem Franzoſen auf den Leib und warf ihn zu Boden; aber der andere hatte ihn feſt⸗ gepackt und beide fielen mit einander ringend auf das Verdeck. Jan Creps eilte herbei und warf zwei oder drei Männer zurück, welche ihm Widerſtand leiſten wollten. Donatus ſchrie wie ein Beſeſſener; und ſo gerieth das ganze Verdeck in Aufruhr und Verwirrung.... aber der Kapitän erſchien auf dem Platze und machte dem Kampf ein Ende, mit einem Zeichen ſeines Fingers und mit dem einzigen Worte:
„Still!“.
Dann begannen die Klagen von beiden Seiten.
Der Franzoſe mit dem großen Knebelbarte betheuerte,
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