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bewahren, damit ich mich überzeuge, daß Sie ihn nicht getrunken haben.“
Des Morgens machte der Doctor ſeine Runde und ließ ſich von jedem ſeiner wahren oder einge⸗ bildeten Kranken die Ration Genever zeigen. Um ſicher zu ſein, daß es kein Waſſer war, goß der Doctor die Ration ſich ſelbſt in die Kehle. Er war hier nichts als ein gewöhnlicher Reiſender, aber da auf dem Schiff ſich kein anderer Arzt befand, hatte er ziemlich viel Kunden; und die Folge davon war, daß er faſt unaufhörlich in trunkenem Zuſtande ſich befand und ganze Tage mit glühender Naſe auf dem Verdeck herumtaumelte, dieſem und jenem den Puls fühlte und ſtammelnd ſagte:
„Keinen Genever trinken, verſtehen Sie? Aber Sie müſſen ihn dennoch faſſen, hören Sie?“
Dieſer ſonderbare Burſche war es, welcher Do⸗ natus Kwik eine Pinte Seewaſſer mit ſpaniſchem Pfeffer als Heilmittel gegen die Seekrankheit einge⸗ geben hatte. Der Bauer pflegte zwar, wenn er dem⸗ jenigen begegnete, der ihm ſeiner Meinung nach Gift gegeben hatte, ihn zu begrüßen, rief ihm aber den Namen: Doctor Genevernaſe! nach. Die Deutſchen unten gaben ihm den Titel: Schnapps⸗ naſe. So hatte Donatus Kwik die Ehre, den Doc⸗ tor mit einem Namen zu taufen, den er bis ans Ende ſeines Lebens behalten mußte.
So ging alles ziemlich ruhig auf dem Jonas ab, und die Tage folgten auf einander, einförmig und lang. Bereits waren viele Paſſagiere zu be⸗ merken, die ganz und gar nicht mehr fröhlich und ausgelaſſen waren und ſtundenlang in Gedanken ver⸗
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