Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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Was ihre Eßgeſellſchaft betraf, ſo hatten ſie ge⸗ funden, daß ihr ÜUrtheil über ihre Schüſſelkameraden ein wenig ſtreng geweſen. Der deutſche Bankier war ein wohlerzogener Mann, der ſich gleichfalls ge⸗ meinen Manieren und rohen Scherzen abgeneigt zeigte; der junge Edelmann war ruhig geworden und ſchien Kummer zu haben, die übrigen blieben aller⸗ dings lebhaft in ihrer Weiſe, doch brauchte man ſie nicht länger anzuhören als man wollte. Der ſon⸗ derbarſte unter ihren Genoſſen war derjenige, wel⸗ cher ſich Doctor der Medicin nannte. Dieſer nahm von Morgen bis Abend unbarmherzig viel ſtarke Getränke zu ſich. Die wenigen Flaſchen Cognac von ſeinem eigenen Vorrath waren ſchnell verbraucht; aber er hatte ein Mittel ausfindig gemacht, um ſich täglich eine große Quantität Genever zu verſchaffen. Auf dem Verdeck und im Raum herumgehend, ge⸗ brauchte er alle mögliche Liſt, um hie und da Je⸗ mand zu überzeugen, daß er krank, oder von einer Krankheit bedroht wäre. Wenn man ihm glaubte ſagte er:

„Fürchten Sie nichts, ich werde Sie heilen; aber merken Sie auf, trinken Sie einen einzigen Tropfen Genever, ſo ziehe ich meine Hand von Ihnen ab und laſſe Sie hülflos ſterben. Sie ſollen jedoch gleichwohl Ihre Ration Genever in Empfang neh⸗ men und ihn bis zur Stunde meines Beſuchs auf⸗