Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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er ihm einen großen Haufen Goldes vor die Füße legte und ihn ſo zwang, mit Freuden in die Heirath ſeiner Tochter einzuwilligen. Aennchen hatte ver⸗ ſprochen, auf ihn zu warten, wiewohl ihr Vater ihr einen andern Mann aufdringen wollte; denn Nie⸗ mand als ihren armen Donatus Kwik wollte ſie hei⸗ rathen. Der junge Bauer ſprach mit ſo viel Be⸗ wunderung von ſeinem Aennchen, von ihren kleinen ſchwarzen Augen, von ihrem ſüßen Lächeln, von ihren ſtarken Armen und von ihrer Tugend und Arbeit⸗ ſamkeit, daß Victor Roozeman ihm mit Liebe und Freude zuhörte. Es beſtand in der That einige Aehnlichkeit zwiſchen ſeinem und des Bauern Zuſtand, und deſſen komiſche, jedoch tiefgefühlte Worte lenkten wiederum ſeine Träumereien auf Lucia und ſeine gute Mutter.

So unterhielten ſich die Freunde mit lebhaftem Geplauder, mit Erinnerungen an die Vergangenheit und mit Entwürfen für die Zukunft, bis der Abend angebrochen war und Jedermann hinabſtieg, um in ſeiner Koje die Nachtruhe zu ſuchen.

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