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und ſo gewaltig zu drohen, daß die Paſſagiere merk⸗ ten, es ſei Ernſt und ſie müſſen ſich der Nothwen⸗ digkeit unterwerfen. Auch die Bootsleute waren nicht viel höflicher. Kaum hatten ſich da oder dort ein paar Freunde zuſammengeſtellt, um mit einander zu plaudern, ſo kam ein Matroſe mit einem Tau, das er hinter ſich herſchleppte, mit einer Stange oder etwas Anderm herangelaufen und ſchrie ohne Rück⸗ ſicht auf Jemand:
„Aus dem Weg, hunderttauſend Harpunen! Marſch auf die Beine!“
Zwei oder drei andere erſchienen eben ſo ſchnell auf der andern Seite des Verdecks und überſtrömten dasſelbe mir Kübeln Waſſers, um die Spuren der Seekrankheit von dem Boden vollends abzuwaſchen.
Ein Dritter ſchrie von dem Maſt herab.
„He, da unten, potz Peterſilie!
Und nach dieſer einzigen Warnung ließ er einen ſchweren Block gleich einem Donnerkeil auf das Ver⸗ deck fallen, ſo daß wirklich Gefahr war, es möchte Jemand zerſchmettert werden.
So war es der Wille des Capitäns; man mußte den Paſſagieren gleich von Anfang zeigen, daß das Leben auf der See keine ewige Luſtbarkeit ſei; und die Matroſen mußten, um jede längere Täuſchung zu zerſtören, ihren Dienſt verrichten, ohne um ſich zu ſchauen, und als ob Niemand außer der Mann⸗ ſchaft ſich auf dem Schiff befände.
Gegen Mittag wurden die Paſſagiere auf das Verdeck gerufen. Der Kapitän erklärte ihnen, daß man ſie alle regelmäßig in Rotten von acht Mann
Conſcience, das Goldlanb. I. 5


