Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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Grunde meines Herzens für Ihre Güte. Ich bin geſtern grob und bäuriſch gegen Sie geweſen, nicht wahr? Vergeben Sie mir, meine Herren; es ſoll nicht mehr vorkommen. Ich kann leſen und ſchrei⸗ ben, ich bin gut erzogen und weiß mich in der Welt zu benehmen. Wenn ich geneſen bin, ſo laſſen Sie mich von Zeit zu Zeit auch ein Wörtchen mit Ihnen wechſeln. Ich muß immerdar mit mir allein ſchwazen, und ich ſpreche nicht gut genug, um daran Vergnü⸗ gen zu finden.... O Gott, mein Kopf, mein bren⸗ nender Kopf!

Die beiden Freunde ſagten ihm noch einige er⸗ muthigende Worte und ſezten ihren Gang fort.

Inzwiſchen fuhr der Jonas, von einer ſtetigen Kühlte getrieben, herrlich die Schelde hinab.— Noch einige Stunden und man mußte die See erreichen.

Die Menge der Paſſagiere auf dem Verdeck war noch ausgelaſſener als Tags zuvor. Man hatte fürs erſte Mal ſein Mittageſſen auf dem Schiff bekom⸗ men, ſchmackhaft zubereitet und in reichlicher Fülle: Roſtbraten und friſches Gemüſe für Jedermann, und ſogar für die beiden erſten Klaſſen einige gebratene Hühner. Darauf hatten die Paſſagiere ihren Vor⸗ rath von Wein oder ſtarken Getränken angegriffen und unter dem Einfluß halber oder völliger Trun⸗ kenheit von Vielen erhob ſich die begeiſterte Stim⸗ mung zu einem ungewöhnlichen Schwung.

Der Steuermann machte endlich einen Verſuch, etwas Ordnung auf dem Verdeck herzuſtellen, aber man erwiederte ſeinen Rath und ſeine Befehle mit Spott, Lachen und Tanzen. Er ſchritt verdrießlich