Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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in den Händen, traurig und verdroſſen in einer Ecke ſizen, und Victor fragte mileidig, was ihm fehle.

„Ich bin krank, meine Herren,“ antwortete der Bauer,„krank wie ein Pferd von dem Antwerpener Gerſtenbier und von dem braunen Genever, welchen der Giftmiſcher von Kapitän mir geſtern Abend zu trinken gegeben hat. Ach, mein armer Kopf! Es iſt, wie wenn drei oder vier Männer darin dreſchen. Läge ich nur auf unſerem Heuſchober zu Natten⸗ Haesdonk! Denn da unten, in dieſem Schweineſtall vermag ſelbſt ein Murmelthier nicht zu ſchlafen! Die ganze Nacht habe ich Alpdrücken gehabt. Es lag wie ein Klumpen Gold auf meiner Bruſt, ſo groß wie ein Mühlſtein... Der verteufelte Genever von dem Kapitän! Ach, ach, mein Magen verbrennt mir; ich gelle keine zehn Stüber mehr für mein Leben.“ 5

„Das iſt die natürliche Folge davon, daß Ihr es Euch habt allzu wohl ſein laſſen,“ ſpottete Jan. „Uebermaaß thut niemals gut; und da Ihr es nun einmal getrunken habt, müßt Ihr es auch geduldig hinausſchwizen.“

Victor, der ſehr mitleidig war, faßte ſeine Hand und ſuchte ihn durch die Verſicherung zu tröſten, daß ſein Uebel bald vorüber ſein werde.

„Darf ich, wenn es Ihnen beliebt, wiſſen, mit wem ich zu ſprechen die Ehre habe?“ fragte Do⸗ natus.

„Mein Name iſt Victor Roozeman.“

„Und dieſer Herr hier?“

„Iſt mein Freund Jan Creps.“

„Nun, Herr Roozeman, ich danke Ihnen vom

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