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Aber als das Boot unter dem ſtarken Schlag der Ruder plözlich auf dem Strome dahinflog, tau⸗ melte Donatus rückwärts auf eine Bank und klam⸗ merte ſich erſchrocken am Rande des Fahrzeugs an.
Dieſer Vorfall hatte Victors Aufmerkſamkeit nur flüchtig von dem Kai abgewandt. Während das Boot ſich ſchnell vom Wall entfernte, hielt er die Augen nach dem Punkte gerichtet, von wo aus ſeine Mutter und Lucia ihm allerlei ermuthigende Zeichen nachſandten, als glaubten die liebenden Herzen, daß er noch unglücklicher als ſie wäre.
Jan ſtand aufrecht auf einer Bank. Er rief ſeinem Vater und ſeinem Bruder noch ein lautes Lebewohl zu, ſchwenkte mit dem Hut und ließ ein triumphirendes Hurra gegen die Häuſer am Kai er⸗ ſchallen.
Dieſe Freudenzeichen machten einen ſonderbaren Eindruck auf Kwik. Er ſprang in die Höhe, flog dem jubelnden Jüngling an den Hals und drückte ihn mit ſolcher Gewalt in die Arme, daß Jan das Waſſer ſich bis an die Bruſt ſteigen fühlte. Er drängte halb geärgert den närriſchen Reiſegefährten zurück und rief:
„Was ſoll das, Burſche, biſt Du toll oder be⸗ trunken?“
„Ich glaube in der That, daß ich einen kleinen Stich durch die Naſe habe,“ antwortete der Andere. „Gutes Bier in Antwerpen, ſtarkes Bier...“
„Siehſt Du nicht, daß Du mich naß machſt und mir die Kleider verderbſt?“
„Wahrhaftig, ich habe das kalte Bad ganz ver⸗ geſſen! Bah, Kamerad, wir werden dort drüben ſo


