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Belgier ſich durch den glänzenden Köder der Cali- fornienne hatten verlocken laſſen.
Ein paar Boote lagen am Wall, um die ver⸗ ſpäteten Paſſagiere aufzunehmen, welche noch die lezten Stunden am Lande zugebracht hatten. Einige andere Boote ſah man gleichzeitig auf dem Strom fahren. Jedes hatte eine belgiſche Flagge am Steuer, und die, welche ſich darin befanden, ſandten ſchreiend und jubelnd der Stadt Antwerpen und Europa ihr Lebewohl mit ſo wilder Ausgelaſſenheit zu, daß man ſie für trunken oder wahnſinnig zu halten geneigt war.
In dieſem Augenblick traten drei Perſonen ein Bürger und ſeine zwei Söhne— mit einer ge⸗ wiſſen Eile aus einer Straße auf den Kai und
wandten ſich nach dem Platze, wo die Boote lagen.
„Sieh, ſieh, Vater,“ rief der älteſte der beiden Jünglinge,„da liegt der Jonas, ungeduldig war⸗ ten zu müſſen! Was für ein hübſches Schiff, nicht wahr?“
„Möge Gott Dich beſchirmen!“ ſeufzte der alte Bürger.
„Aber willſt Du Dich jetzt betrüben, Vater?“ ſagte der Jüngling lachend.“ Was ſind zwei Jahre in dem Leben eines Menſchen? Ich habe deren wohl ſechs vor einem ſtummen Schreibpulte zugebracht. Keine Bekümmerniß, im Gegentheil, ſei froh und faſſe Vertrauen. Ich werde mit Haufen Goldes heimkehren, und es ſoll mein Stolz ſein, meinem Vater und meinen Brüdern ein angenehmes und ruhiges Leben bereitet zu haben. Alſo ſei ohne Sorgen; Du wirſt niemals Grund haben, dieſe Reiſe


