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Mutter erbleicht bei der geringſten Anſpielung darauf.
ſo Sie hat mich immer ſo zärtlich geliebt; ich mag ihr — nicht das Schwert ins Herz ſtoßen.“
pf„Du mußt es wiſſen. Und dennoch iſt es das r⸗ einzige Mitel, um den feurigſten Wunſch Deines r⸗ Herzens erfüllt zu ſehen. Der Kapitän iſt ein gro⸗ 1, 2 ber Burſche, er hat nicht viel Achtung vor Jemand, 18 der ſein Leben hinter einem Schreibpult beſchließt u⸗ und von der Welt nur ein kleines Winkelchen ge⸗ 1; ſehen hat. Ich wette, wenn du nach Kalifornien zu en gehen wagteſt, würde er Dir bei Deiner Rückkehr : mit Freuden die Hand ſeiner Nichte ſchenken.“
„Er hat mir ſeine Einwilligung verſprochen, ſo⸗ 5 bald mein Jahresgehalt zweitauſend Francs betrüge.“
ch 4„Ja, da wirſt du lange warten müſſen. Die 4 Umwälzung in Frankreich hat den Handel ins Stocken 8 gebracht. Hat der Herr nicht noch geſtern erklärt, ir daß er unſeren Jahrgehalt verkürzen müſſe?“
ſe Victor ſchaute ſprachlos zu Boden.
„Fürchteſt Du Dich vielleicht vor der langen Reiſe?“ fragte der Andere.
,„Mich fürchten? Ich?“ rief Victor, aus ſeiner ir Träumerei auffahrend.„Seit ſechs Monaten ver⸗ m* zehrt mich die Begierde, dieſe Reiſe zu unternehmen! 2 Mir ſchimmert aus Kalifornien nicht allein das Mit⸗ te tel entgegen, Lucias Hand zu erlangen; es iſt noch
ein anderes und eben ſo mächtiges Gefühl, das mir r in jenen fernen Gegenden auf den Stern einer ſchö⸗ ne neren Zukunft hinweist. Urtheile ſelbſt, Jan: meine n Mutter hat ſich manche Entbehrung auferlegt und e ihr geringes Vermögen geſchmälert, um mir eine e 8
gute Erziehung geben zu können. Ihr Kramladen


