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„Nein;— aber kann es nicht anders ſein, geben Sie mir dann noch ein Trinkgeld, wenn es Ihnen beliebt.“
„Nun, macht daß Ihr fortkommt, hier iſt ein Trinkgeld,“ ſchnauzte ihn Monk an, während er noch einige Kupfermünzen ihm in die Hand legte und ſelbſt die Thüre vor ihm aufmachte.
Monk kehrte in das Bureau zurück und betrach⸗ tete mit triumphirendem Gemurmel das Buch von allen Seiten; dann ging er an das Pult und be⸗ gann Bertholds Gedichte zu durchblättern. Inzwi⸗ ſchen ſprach er mit heiterem Tone:
„Er hat es heimlich drucken laſſen, weil er hoffte, daß ſein Oheim ihm dieſen Ungehorſam als eine vollbrachte Thatſache vergeben werde. Er meint, der einfältige Narr, daß Niemand etwas davon wiſſe. Als ob ich, der ich ſein Feind bin, ihn nicht bewachte! Als ob man mit Geld nicht alle Geheim⸗ niſſe herausbringen könnte! Nun werde ich es ſein, der das Buch ſeinem Oheim vorlegen wird; und Gott weiß, ob der Zorn von Herrn Robyn mir nicht einige Tauſende einbringen wird. In der That, es iſt das Verlangen, ſeinem natürlichen Erben Ber⸗ thold allen Vortheil zuzuwenden, das Robyn immer es verſchieben läßt, ſein Teſtament zu machen. Ber⸗ thold iſt ſeines Bruders Sohn, Margret und ich, wir ſind ihm Fremdlinge. Ja, es iſt Kampf zwi⸗ ſchen mir und Berthold; heißer, unverſöhnlicher, doch geſetzmäßiger Kampf! Er weiß es nicht, er vermuthet es nicht in ſeiner blinden Sorgloſigkeit. Deſto beſſer, deſto beſſer; ein Feind, der ſchläft, iſt gemächlicher zu bezwingen. Könnte ich nur etwas
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