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Tiſch lehnen, um nicht zuſammenzuſinken. Die liebevolle That ihres Oheims hatte ſie ſo ergriffen, daß ſie der Gewalt ihrer Gefühle zu erliegen ſchien. Auch die An⸗ dern waren nicht weniger gerührt; Aller Augen ent⸗ ſtrömte eine neue Thränenfluth.
Pkötzlich trat die Bettlerin ungeſtüm in das Zimmer und rief:
„Cäcilie, Wanna, Bart, kommt raſch! Raſch hinab!“
Und als ſie Niemand zu begreifen ſchien, und ihr zu folgen die Abſicht zeigte, nahm ſie Bart und Cäcilie bei der Hand und zog ſie mit Gewalt aus dem Zimmer.
Unten vor der Thüre des Kloſterhofes ſtanden einige Perſonen, die auf Etwas zu warten ſchienen. Sie ſprachen mit Abſchen und Zorn von dem Mordverſuche des Thys an dem alten Manue und jauchzten, daß ihm nun die Belohnung ſeiner ſchlechten That werden ſollte. Die Gensdarmen waren durch das Dorf gegangen, und die Leute den Dienern des Geſetzes bis zum Kloſterhofe gefolgt.
Cäcilie und Bart ſtanden mit der Bettlerin in dem untern Zimmer, ohne zu wiſſen, welches Schauſpiel ſie erwartete.
Da hörten ſie plötzlich in dem Gang, der nach dem Hintergebäude des Hofes führte, ein Geräuſch von ſchwe⸗ ren Schritten erſchallen.
Während ſie mit Staunen und Schrecken lauſchten, und die Bettlerin triumphirend lachte, erſchienen zwei Gensdarmen in dem Zimmer, und dann noch zwei und zwiſchen dieſen Thys, die Hände auf den Rüͤcken ge⸗
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