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Der Geizhals / von Hendrik Conscience. Aus d. Fläm. von O. L. B. Wolff
Entstehung
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Bei dieſen Gedanken befiel ſie die Furcht, es möͤchte

morgen zu ſpät ſein; denn wer konnte wiſſen, was da oben zwiſchen Thys und dem Greiſe geſchah. Dieſer Zweifel und die geheime Angſt machten ſie unruhig. Von Zeit zu Zeit ſtand ſie auf und ging auf den Zehenſpitzen nach dem Gang, der zu dem Zimmer Jan⸗Ohms führte. Hier lauſchte ſie einige Zeit; da ſie indeß Nichts hörte und Alles ruhig blieb, kehrte ſie wieder zu dem Kamine zurück und überließ ſich ihren Gedanken.

Es ſchlägt Mitternacht auf dem Thurm der Dorf⸗ kirche; die dumpfen Töne der Glocken hallen durch die

Lüfte und erſterben einer nach dem andern, bis Alles

wieder ſtill iſt.

In dem Zimmer Jan⸗Ohms brennt ein blechernes Lämpchen, deſſen rothe Flamme raucht und traurig flackert. Das Licht dringt kaum bis in die Ecken des Zimmers; ein unheimlicher und trauriger Eindruck; man ſiebt die Mauern nicht und möchte glauben, es ſei ein Raum ohne Grenzen, unendlich und grenzenlos, wie die Ewigkeit.

Nur ein Theil des Bettes und des danebenſtehenden Tiſches empfängt den blutrothen Schein der Lampe. Der Greis liegt auf der Seite, das Geſicht nach dem Tiſche gerichtet. Er ſcheint zu ſchlafen; doch öffnet er von Zeit zu Zeit mechaniſch die Augen, um ſie wieder ebenſo gefühllos zu ſchließen.

Sein Geſicht macht einen ſchrecklichen Eindruck; nichts bleibt an dem eckigen Schädel, als eine durchſichtige Haut, die über ſein Gebein gezogen ſcheint; ſeine Augen ſind verſchloſſen und leblos, ſeine Lippen ohne Farbe. Aber das Licht der rothen Flamme ſtrömt über ſein Geſicht:

es gleicht über die An wollte bei der Rückl Seir ſcheint ſei doch ſein immer d ſich ſeine eckigen R Geſichte. Der er ſieht d Thys' An er ſeinen Bewußtſei ſieht in Lämpchen, licht in de wieder mi Dieſe und zieht ſeine Zäht zitternd ſe ihn jedoch Thys einige Töt ſicht verä lacht und geſchloſſen, wird ſeine Lippen, ol Ein der alte viel! Mo