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kein Trinkgeld geben werde, weil die Wittwe des Maurers mit ihren Kindern hierher zum Eſſen kommt? Nein, Bart, Junge, trinke Sonntags nur Deinen Schoppen, wie ge⸗ wöhnlich; Du biſt viel zu brav.“
Bart nahm die wenigen Cents gleichgültig hin, und als die Mutter nach der Schlafkammer ging, um das Geld aufzubewahren, trat er zu ſeiner Schweſter und ſagte ſeufzend:
„Cäeilie iſt nicht da?“
„Sie wird nun nicht mehr kommen,“ ſprach das Mädchen,„in einer halben Stunde iſt es dunkel. Wir können ihr's ja morgen erzählen. Geh jetzt hinauf und plaudre mit der Mutter, wie wir ausgemacht, um ſie aufzuhalten.“
„Wollen wir noch etwas warten?“ fragte Bart.
„Warten? Dann werden wir die Mutter nicht mehr aus der Kammer kriegen.“
„Wohlan,“ ſagte der junge Mann,„es iſt wahr. Ich hätte nur ſo gerne gehabt, daß Cäcilie dabei ge⸗ weſen.... Spute Dich ein wenig, Wanna,— und wenn Du fertig biſt, ſo ſchlage mit dem Blasrohr an die Zange.“
In aller Eile lief Wanna in den Stall, holte den Korb, ſetzte fünf bis ſechs Teller auf den Tiſch, ſchüttete die Zuckerwaaren darauf, legte das ſchöne Halstuch offen daneben, band die Blumen an den ſteinernen Bierkrug, und holte drei Kaffeetaſſen zum Trinken;— denn Gläſer waren nicht im Hauſe.“
Dann ſchlug ſie ſo heftig mit dem Blasrohr auf die Zange, daß die Mutter von oben rief:
„Heh, Heh! zerbrich mir nichts da unten!“
Bart kam jauchzend die Treppe herabgelaufen, wäh⸗ rend ſeine Mutter ihm folgte.
Es war ein eigenthümlich rührendes Schauſpiel, die Augen der erſtaunten Frau von der geſchmückten Tafel
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