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frau ſagen, wie die ihr unbekannten Speiſen bereitet wer⸗ den müßten.
Die alten Oefen wurden geheizt, das Holz brannte und kniſterte auf dem Herde, die Kohlen glühten auf den Pfannen und der Rauch wirbelte ſich ſpielend über dem Dach.
Die Körbe wurden ausgepackt, das gefüllte Huhn und andere ausgewählte Speiſen wurden hervorgeholt, man brachte ganze Körbe voll Erbſen, Bohnen und aller⸗ lei Gemüſe; die Frauen begannen die Früchte zu ſchälen und zu bereiten.
Lenora ſelbſt nahm an der Arbeit Theil und un⸗ terhielt ſich heiter mit der Pächterin und der Magd. Die letz⸗ tere, welche die Jungfrau ſehr ſelten in der Nähe geſehen
und noch nie ſo lange in ihrer Geſellſchaft geweſen war,
betrachtete ihre feinen ſchönen Züge, ihre ſchlanke Geſtalt und ihre feurigen Augen mit einer Art Entzücken und unendlicher Ehrfurcht, und tiefer noch äußerten ſich dieſe Gefühle auf dem Antlitz der Magd, als den Lippen der gedankenvollen Lenora einige Worte eines bekannten Voksliedes entflohen.
Die Magd verließ ihren Stuhl und näherte ſich ſchüchtern ihrer Herrin.
„Ach, liebe Frau Pächterin,“ bat ſie, ſich zu dem Ohr derſelben neigend, aber laut genug, um auch von Lenora gehört zu werden,»bitten Sie doch das Fräulein, das Lied weiter zu ſingen. Ich hab' es ihr vorgeſtern abge⸗ lauſcht, und es war ſo ſchön, ſo ſchön, daß ich wohl eine halbe Stunde hinter den Haſelnußſträuchen geſtanden und gehorcht habe.
»Ach ja, bat die Paͤchterin ſchmeichelnd, zu Lenora gewandt,„wenn es Ihnen nicht zu viel Mühe macht, Fräulein, ſo würden Sie uns ſehr erfreuen. Sie haben
eine O noch, mel!
Ach ſt
Antw Tag!
macht


