greift mich an, wie ein Gerippe aus der Finſterniß.— Jetzt aber bin ich ſtark, ich ſpotte dieſes Spukes, der Schande!9
„»Und morgen?...“ ſetzte er mit ängſtlichem Seufzer hinzu, indem er das Haupt erhob,„morgen wird ſich das Auge der Menſchen mißtrauiſch auf Dich heften; Du wirſt beben vor den verwundenden Blicken derjenigen, die nach dem Räthſel deiner Handlungen ſuchen, mit vollen Zü⸗
gen wirſt Du den Kelch der Schande trinken! Ja, ja, lerne
deine Rolle gut; ſpiele die fade Komödie fort, eingedenk deines edlen Stammes, um auf der Folterbank aus allen Faſern deines Herzens zu bluten und hundertmal den Tod
zu erleiden in einer Stunde. Ja, deine nächtliche Arbeit iſt
gethan, geh jetzt zur Ruhe; vergiß im Schlaf, was Du biſt und was Dir droht!—— Elender Spott!— Da er⸗ wacht in Dir wieder das Bild deiner letzten Erniedrigung— da wirſt Du Dich ſelber ſehen— ſehen, wie dein väterliches Erbgut verkauft wird, wie man verächtlich über deinen Fall lächelt, wie Du mit deinem Kinde die Städte der Heimat fliehſt und in fernen Landen das Brot des Elendes ſuchen gehſt... Schlafen?... Es macht mich zittern!... Der Schuldbrief... Der Schuldbrief...”
Mit immer wachſender Angſt wiederholte er dieſes Wort einige Male, während er den Tiſch von allen auf demſelben liegenden Gegenſtänden leerte.
Dann verſchwand er mit der Lampe in einer Thür, die wahrſcheinlich nach ſeinem Schlafgemach fuͤhrte.
III.
Am nächſten Tage, ſobald die erſte Morgenröthe den Horizont färbte, war auf Grinſelhof Alles thätig. Die
Pächt der † Sohn Leno Alles zehn? ſchien ordent phiren besſtill
4 geregt und h einige deßhal um de chelnd ſcherze müſſe, zeigten
9 von VT da ſie darübe Grin Edelm Arbeit
2 höher Tochte der S


